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19.06.2020, 16:04 Uhr | © Emil Zander

Filialschließungen von Galeria Karstadt Kaufhof in Essen nochmal überdenken

Die CDU bedauert es sehr, dass die Galeria Karstadt Kaufhof GmbH angekündigt hat, ihre beiden Häuser in Essen schließen zu wollen.

Dazu Jörg Uhlenbruch, Vorsitzender der CDU-Fraktion Essen: „Die Nachricht, dass die Filialen von Karstadt und vom Kaufhof in Essen geschlossen werden sollen, ist für Essen überaus schmerzlich: Für Essen als Einkaufsstadt und insbesondere für die rund 200 betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Filialen am Hauptbahnhof und im Einkaufszentrum Limbecker Platz beschäftigt sind. Wir appellieren an alle Beteiligten sich nochmals zusammenzusetzen und nach einer Lösung zu suchen, um die Schließung beider Standorte, die zu Essens Spitzenlagen gehören, abzuwenden. Für uns steht dabei ein möglichst großer Erhalt der Arbeitsplätze im Vordergrund. Die Beschäftigten des Unternehmens haben bereits im Zuge der Fusion von Kaufhof und Karstadt viele Zugeständnisse machen müssen. Dass ein Unternehmen dieser Größenordnung die 1A-Lage in einer der zehn größten Städte Deutschlands nicht zu nutzen weiß, ist bitter. Wir hoffen sehr, dass noch eine alternative Lösung gefunden werden kann.“

Dazu Matthias Hauer MdB, Kreisvorsitzender der CDU Essen: „Die Pläne zur Schließung der beiden Warenhäuser halten wir für falsch. Am Hauptsitz beide Häuser zu schließen - das ist ein Kahlschlag, der auch unternehmerisch nicht nachvollziehbar ist. Es muss eine sachgerechte Lösung für die beiden Standorte in Essen geben. Gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen schnellstens Klarheit und eine Perspektive. Ihnen wurde schon in der Vergangenheit im Rahmen der Fusion viel zugemutet. Wir senden den dringenden Appell an alle Beteiligten, die Entscheidung im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie im Interesse des gesamten Unternehmens dringend zu überdenken.“